Ängste

Wenn ich mich an eine Klippe stelle, um die Aussicht zu genießen, kommt meine Angst mit Tröte im Mund und Fahne schwenkend von hinten angerannt. Zwar bin ich genervt, ich weiß jedoch: sie meints doch nur gut mit mir. Sonst käme ich vielleicht auf den Gedanken, mal auszuprobieren, wie sich so ein Fall aus 25 Metern Höhe anfühlt. Im Fall käme mir vielleicht noch der Gedanke, dass es nicht meine beste Idee war…Platsch.


Also bedanke ich mich bei meiner Angst, in dem Wissen, wenn ich sie wieder brauche, taucht sie auf, noch bevor mir bewusst ist, dass ich sie brauche.


Angst mag gefühlstechnisch erst mal das Gemeinste sein, dass sich die Evolution ausgedacht hat. Aber sie macht Sinn. Es ist unser innerer Aufpasser. Sie kann sogar ein Antreiber sein, der uns stärkt. Nach dem Motto: „Jetzt erst recht!“

Aber manchmal meint es die Angst ZU GUT mit uns. Resultat ist dann eine Angststörung. 
Diese werden unterteilt in:

  • Agoraphobie – Angst vor öffentlichen Plätzen, Menschenansammlungen
  • Soziale Phobie – Angst vor sozialen Interaktionen jeglicher Art
  • Spezifische Phobie - Angst vor bestimmten Objekten 
  • Panikstörung – unerwartete, wiederkehrende Angstanfälle, die sich in kurzer Zeit zu einem Maximum an Angstempfinden steigern
  • Generalisierte Angststörung – dauerhafte Besorgnis, nicht auf eine Situation festgelegt

Hängt man einmal in diesem „Schlamassel“ drin, gesellt sich zur Angst das Phänomen Phobophobie, also die Angst vor der Angst. Das ist der Kasus knaxus. Schneller als man sich versieht, hängt man im Angstkreislauf fest, und hat das Gefühl, nicht mehr Herr über seinen Körper und die eigene Gedankenwelt zu sein. Im ungünstigsten Fall laden Sie so auch eine Depression ein, und das ist nun wirklich ein Zeitgenosse, auf den man verzichten kann.


JEDOCH: Angst ist ein ERLERNTES Verhalten. So wie Sie sich in Ihre Angstzustände „hineingedacht“ haben, können Sie sich auch wieder „heraus“ denken!


Genau an diesem Punkt beginnt meine Arbeit. Ich zeige Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihrer Angst zeigen, dass ihr Beschützerinstinkt zu übermächtig geworden ist und Sie durchaus selbst Verantwortung für Ihren Körper und Ihre Gedankenwelt übernehmen können.

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